Predigt über Lukas 19,45–48 · Dauer: ca. 28 Minuten
Worum es in der Predigt geht
Jesus geht in den Tempel und vertreibt die Händler: „Es steht geschrieben: Mein Haus wird ein Bethaus sein. Ihr habt es zu einer Räuberhöhle gemacht.“ Danach lehrt er täglich im Tempel, während die Hohen Priester und Schriftgelehrten ihn beseitigen wollen, aber nicht wissen, wie, denn das ganze Volk hängt an ihm.
Die Predigt zeigt, dass der Tempel im Lukasevangelium eine besondere Bedeutung hat: ein Ort, an dem man Gott begegnet und an dem Jesus lehrt. Lukas verwendet dafür das Wort „Hieron“, das Heiligtum.
Was ist heilig?
Im Neuen Testament weitet sich der Gedanke der Heiligkeit: Auch die Gemeinschaft der Glaubenden gilt als heilig. Heilig wird sie dort, wo die Liebe Christi gelebt wird. Zum Schluss lädt die Predigt zum Palmsonntag dazu ein, sich neu auf die Osterwoche einzulassen und zu fragen: Was ist mir heilig? Und wo darf bei mir Leidenschaft aufkommen, damit Verdorbenes wieder in Ordnung kommt?
Kurz zusammengefasst
- Jesus tritt im Tempel für das ein, was heilig ist.
- Heilig ist auch Gemeinschaft, in der Christi Liebe gelebt wird.
- Die Osterwoche lädt zur Frage ein: Was ist mir heilig?
Weiterlesen und -hören
- Warum der Einzug Jesu auf einem Esel in Jerusalem uns heute berührt (Lukas 19,28–38) – Der Einzug auf dem Esel
- Ostern: Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten? – Auferstehung Jesu – Ostern und die Auferstehung
- Jesus und Nikodemus (Johannes 3,1–21) – Wiedergeburt und Gottes Liebe
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