Predigt über Johannes 10,22–39 · Dauer: ca. 25 Minuten
Worum es in der Predigt geht
Die Predigt schließt den ersten Teil des Johannesevangeliums ab und blickt zurück: Johannes ordnet diesen Teil um vier jüdische Feste – den Sabbat, das Passafest, das Laubhüttenfest und das Hanukkah-Fest, das Fest der Wiedereinweihung des Tempels, um das es in Johannes 10,22–39 geht.
Hanukkah erinnert an das Jahr 164 v. Chr.: Der Tempel war entweiht worden, das Torastudium und die Beschneidung waren verboten. Judas Makkabäus führte den Widerstand an, eroberte Jerusalem zurück und reinigte den Tempel.
Was Jesus im Tempel sagt
Beim Fest wird Jesus gefragt, ob er der versprochene Retter ist. Er verweist auf seine Taten, die für ihn sprechen, und auf seine Schafe, die seine Stimme hören: Niemand kann sie aus seiner Hand reißen, und der Vater und er sind eins. Dabei bezieht er sich auch auf Psalm 82. Die Predigt lädt ein, auf das „Buch der Zeichen“ zurückzuschauen: Was hat Jesus tatsächlich getan?
Glaube heißt nicht, Gottes Wirklichkeit so klein zu machen, dass sie in unsere Rechnung passt. Wir müssen nicht alles verstehen und nicht perfekt sein. Nicht unser unperfekter Glaube hält uns fest, sondern Gottes starke Hand.
Kurz zusammengefasst
- Hanukkah erinnert an die Wiedereinweihung des Tempels.
- Jesus verweist auf seine Taten und auf den Vater.
- Nicht unser Glaube hält uns fest, sondern Gottes Hand.
Weiterlesen und -hören
- Die 7 Zeichen, der Glaube und das Leben – die zentrale Botschaft des Johannesevangeliums – Zeichen, Glaube und Leben im Johannesevangelium
- Jesus wird verhaftet: Warum Johannes zeigt, dass Christus die Kontrolle behält (Johannes 18,1–14) – Jesus behält die Kontrolle
- Johannes 14,1–11 – Der Weg zum Vater: Hoffnung, Wohnung und Offenbarung – Hoffnung und der Weg zum Vater
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