Predigt über Johannes 18,1–14 · Dauer: ca. 21 Minuten
Worum es in der Predigt geht
Die Predigt behandelt die Verhaftung Jesu im Garten Gethsemane und fragt, warum Johannes sie anders schildert als die anderen Evangelien. Während sie Jesu Ringen im Garten betonen, lässt Johannes bestimmte Details bewusst weg und rückt Jesus selbst in den Mittelpunkt: Er handelt freiwillig und souverän.
Als die große Gruppe kommt, tritt Jesus ihr entgegen und sagt: „Ich bin es.“ Die Verfolger weichen zurück und fallen zu Boden. Darin steckt eine Offenbarung seiner Identität: Nicht die Soldaten oder der Verräter haben die Kontrolle, sondern er.
Das Schwert des Petrus
Auch die Szene mit Petrus und dem Schwert wird aufgegriffen. Petrus schlägt zu, Jesus stoppt ihn und heilt den Verletzten. Die Botschaft: Aus der scheinbaren Niederlage wird ein Sieg, und Gott behält in jeder Lage die Oberhand.
Kurz zusammengefasst
- Bei Johannes geschieht die Verhaftung nicht gegen Jesu Willen.
- „Ich bin es“ offenbart, wer Jesus ist.
- Gott behält auch in scheinbaren Niederlagen die Kontrolle.
Weiterlesen und -hören
- Johannes 21: Die Rehabilitierung des Petrus und die Bestätigung des Evangeliums – Der erneuerte Auftrag für Petrus
- Die 7 Zeichen, der Glaube und das Leben – die zentrale Botschaft des Johannesevangeliums – Zeichen, Glaube und Leben im Johannesevangelium
- Nicht von dieser Welt – und doch für diese Welt (Johannes 15,18–25) – Zugehörigkeit zu Jesus und Ablehnung
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