Titelkarte der Predigt „Johannes 21“ (Die Rehabilitierung des Petrus) mit dem Logo der Gemeinde Christi Kelkheim

Johannes 21: Die Rehabilitierung des Petrus und die Bestätigung des Evangeliums

Predigt über Johannes 21 · Dauer: ca. 14 Minuten

Worum es in der Predigt geht

Das Johannesevangelium scheint schon mit Kapitel 20 zu enden. Warum gibt es dann noch ein Kapitel 21? Die Predigt zeigt: Die ältesten Handschriften enthalten es bereits, es ist also kein später Nachtrag. Es bestätigt vielmehr, dass der Evangelist selbst Zeuge war und sein Zeugnis glaubwürdig ist. Außerdem hält Johannes fest, dass Jesus noch vieles getan hat, was nicht aufgeschrieben wurde.

Der erneute Fischzug erinnert an die erste Berufung der Jünger zu „Menschenfischern“. Auch nach seiner Auferstehung macht Jesus deutlich: Ihr Auftrag bleibt derselbe, Menschen zu gewinnen und das Evangelium weiterzutragen.

Petrus bekommt eine neue Aufgabe

Petrus hatte Jesus dreimal verleugnet. Nun fragt Jesus ihn dreimal: „Liebst du mich?“ Die Predigt erklärt die beiden griechischen Wörter für Liebe, betont aber, dass es hier nicht auf den sprachlichen Unterschied ankommt. Entscheidend ist das bewusste, dreifache Bekenntnis, das die dreifache Verleugnung aufhebt. Jesus vergibt und erneuert den Hirtenauftrag: „Weide meine Lämmer, hüte meine Schafe.“

Jesus kündigt Petrus auch an, dass ihn die Nachfolge das Leben kosten wird – und ruft ihn trotzdem: „Folge mir nach.“ Am Ende des Kapitels wird außerdem das Gerücht richtiggestellt, Johannes werde nicht sterben, bevor Jesus wiederkommt.

Kurz zusammengefasst

  • Johannes 21 ist kein Anhang, sondern bestätigt das Zeugnis des Evangeliums.
  • Jesus vergibt Petrus und erneuert seinen Auftrag.
  • Die dreifache Frage „Liebst du mich?“ heilt die dreifache Verleugnung.

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