Predigt über Lukas 6,27–36 · Dauer: ca. 28 Minuten
Worum es in der Predigt geht
Der Predigttext Lukas 6,27–36 gilt als eine der wichtigsten Aussagen Jesu im Neuen Testament: „Liebt eure Feinde, tut denen Gutes, die euch hassen, segnet die, die euch verfluchen, bittet für die, die euch beleidigen.“ Gerade in angespannten Zeiten hat dieser Text besondere Bedeutung.
Die Predigt nimmt ernst, dass Schmerz und die Verletzung der eigenen Würde echt sind. Unsere erste Intuition ist es, Menschen gewaltsam in die Schranken zu weisen. Aus Filmen und Heldengeschichten kennen wir den Mythos, dass sich das Böse nur mit Gewalt überwinden lässt – und er zieht uns an. Jesus zeigt einen anderen Weg.
Eine Herausforderung
Zum Schluss steht eine Challenge: Wenn es eine Person gibt, mit der du dich schwertust, bete für sie, segne sie mit deinen Worten und sprich Gutes über sie aus. Vielleicht verändert das nicht sofort die Beziehung – aber es kann etwas mit deinem Herzen machen. Verwandlung geschieht dort, wo wir mit Gott in Kontakt kommen, und Gebet ist Ausdruck dieser Beziehung.
Kurz zusammengefasst
- Jesus ruft zur Liebe zu den Feinden auf.
- Verletzung ist echt, Vergeltung löst sie nicht.
- Für andere zu beten verändert zuerst das eigene Herz.
Weiterlesen und -hören
- Das Vaterunser – Einladung zu einer lebendigen Beziehung zu Gott (Matthäus 6,9–13) – Beten ohne schlechtes Gewissen
- Nicht von dieser Welt – und doch für diese Welt (Johannes 15,18–25) – Zugehörigkeit zu Jesus und Ablehnung
- Betet, hört, glaubt, tut – Glauben, der die Welt verändert – Beten, hören, glauben, tun
- Alle Predigten und weitere Aufnahmen auf unserem YouTube-Kanal


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