Titelkarte der Predigt „Abraham im Neuen Testament“ (Hebräer, Jakobus, Galater) mit dem Logo der Gemeinde Christi Kelkheim

Was sagt das Neue Testament über Abraham? Hebräer, Jakobus und Galater erklärt

Predigt über Abraham im Neuen Testament · Dauer: ca. 26 Minuten

Worum es in der Predigt geht

Abraham ist eine der zentralen Gestalten des Glaubens im Neuen Testament. An seinem Leben wird deutlich, was es heißt, Gott zu vertrauen: Er verließ seine Heimat, ohne zu wissen, wohin er gehen würde, allein im Glauben an Gottes Verheißung (Hebräer 11,8). Er lebte als Fremder im verheißenen Land und wartete auf die himmlische Stadt, deren Baumeister Gott selbst ist. Auch Sara vertraute Gottes Zusage und bekam trotz ihres hohen Alters ein Kind.

Aus diesem einen Mann entstand eine unzählbare Nachkommenschaft. Abraham und die anderen Glaubensväter sahen die Erfüllung der Verheißungen nicht mehr zu Lebzeiten und hielten dennoch am Glauben fest.

Glaube und Taten

Im Galaterbrief (3,6) betont Paulus, dass Abraham durch seinen Glauben gerecht wurde, nicht durch Werke. Jakobus (2,18) ergänzt, dass echter Glaube sich in Taten zeigt. Abraham lebte beides: Er glaubte Gott und handelte entsprechend – besonders deutlich, als er bereit war, seinen Sohn Isaak zu opfern, im Vertrauen darauf, dass Gott ihn sogar von den Toten auferwecken könnte. Die Grundlage unserer Gerechtigkeit bleibt allein der Glaube an Gottes Verheißungen.

Kurz zusammengefasst

  • Abraham vertraut Gott und bricht ins Ungewisse auf.
  • Gerecht wird man durch Glauben, nicht durch Werke.
  • Echter Glaube zeigt sich in Taten.

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